Sorge wegen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest - Spiegel Landtechnik GmbH

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Sorge wegen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest

Erschienen am 29.06.2017
Sorge wegen Ausbreitung der Afrikanischen SchweinepestAnklam (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern beobachtet mit Sorge die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest im Osten Polens und in den baltischen Staaten. Die Anzahl der Ausbrüche bei Hausschweinen und Wildschweinen sei so hoch wie nie zuvor, teilte Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Mittwoch bei einer Fachtagung zum Schwarzwild in Anklam mit. Das Risiko der Einschleppung etwa durch illegale Einfuhr und das Entsorgen von kontaminiertem Material sei hoch, insbesondere entlang der Fernstraßen.

Vorbeugend würden seit mehreren Jahren Haus- und Wildschweine auf Symptome der Klassischen wie auch der Afrikanischen Schweinepest kontrolliert. Damit solle ein frühzeitiges Einschreiten gegen die Ausbreitung der Seuche ermöglicht werden.

Zudem sollten die Jäger möglichst viele Wildschweine erlegen. Bislang wird ihre Zahl trotz der Bejagung nicht weniger, wie das Agrarministerium in Schwerin mitteilte. Im Jagdjahr 2016/17 seien im Land etwa 59 000 Stück Schwarzwild erlegt worden. Damit werde hauptsächlich die jährliche Zuwachsrate abgeschöpft. Je nach
Witterungs- und Ernährungsbedingungen würden 51 000 bis 75 000 Frischlinge pro Jahr hinzukommen.