Landwirtschaftsministerium rät zu Impfung gegen Blauzungenkrankheit - Spiegel Landtechnik GmbH

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Landwirtschaftsministerium rät zu Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Erschienen am 09.07.2017
Kiel (dpa/lno) - In Frankreich erkranken Rinder, Schafe und Ziegen an der meldepflichtigen Tierseuche Blauzungenkrankheit. Auch nahe der deutschen Grenze und in weiteren Nachbarstaaten werden derzeit Fälle gemeldet. Vor diesem Hintergrund riet das Landwirtschaftsministerium in Kiel am Dienstag zu freiwilligen Impfungen. «Die Impfung schützt sicher vor einer Infektion», sagte Staatssekretärin Anke Erdmann laut Pressemitteilung.

Das für den Menschen ungefährliche Virus wird von Stechmücken übertragen. Symptome sind Fieber, entzündete Schleimhäute, Ödeme und Atemwegsbeschwerden. In Nordeuropa verbreitet es sich in den wärmeren Monaten in der Insektenflugzeit, in Deutschland wurde es zuletzt 2009 nachgewiesen. Im Falle eines Ausbruchs würden laut Landwirtschaftsministerium sogenannte Restriktionszonen von 150 Kilometern eingerichtet. Rechtzeitig geimpfte Tiere dürften diese Zonen verlassen.