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Kälte lockert ihren Griff nur allmählich - zur Wochenmitte milder

Erschienen am 21.03.2018
Offenbach (dpa) - Von wegen Frühlingsmonat März: Derzeit hält der Winter große Teile Deutschlands in festem und eisigem Griff. Auch in den kommenden Tagen sei gebietsweise mit Schnee und Glatteis zu rechnen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag. Allerdings sei die Talsohle bereits durchschritten: «Im Wochenverlauf wird es milder, wenn auch nur ganz zögerlich», versicherte der Meteorologe Adrian Leyser. Bis zum Wochenende sei ein echter Frühlingsdurchbruch allerdings nicht zu erwarten, dem kalendarischen Frühlingsanfang zum Trotz.

Am Dienstag sind im Nordwesten bis zur Mitte Deutschlands leichte schauerartige Schneefälle zu erwarten, bis im Norden und Westen nach Durchzug des Wolkenbandes doch noch längere Zeit die Sonne scheint.
Am Mittwoch könnte es vor allem in den zentralen Mittelgebirgen und in den Alpen noch etwas schneien. Die Höchsttemperaturen liegen dabei im Bereich zwischen minus ein Grad in den Alpen und sieben Grad am Niederrhein. Die Nächte bleiben frostig und können bis minus zwölf Grad kalt werden.

Trotz aller Frühlingserwartungen an den Monat März seien Wintereinbrüche und Schnee rund um den kalendarischen Frühlingsbeginn kein allzu seltenes Phänomen, sagte Leyser. Dabei gehe es noch heftiger als derzeit: Im März 1987 türmten sich die Schneemassen in den Mittelgebirgen teilweise über einen Meter hoch. Die Monatsmitteltemperatur lag bei -0,4 Grad und damit 2,5 Grad niedriger als bisher im März 2018. Gar so schlimm ist der März 2018 im Vergleich also doch nicht.