Greenpeace-Studie: Deutsche sollen nur halb so viel Fleisch essen - Spiegel Landtechnik GmbH

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Greenpeace-Studie: Deutsche sollen nur halb so viel Fleisch essen

Erschienen am 09.01.2017
Die Landwirtschaft in Deutschland muss sich laut einer Greenpeace-Studie für mehr Klimaschutz grundlegend wandeln. Der Fleischkonsum soll demnach bis 2050 halbiert werden, Bauern sollen auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichten und deutlich weniger Mineraldünger auf die Felder streuen. So lasse sich bis zur Jahrhundertmitte der Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft halbieren und der Rückgang der Artenvielfalt stoppen, heißt es im «Kursbuch Agrarwende 2050». Die Umweltschutzorganisation hatte den Bericht beim Verein Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Auftrag gegeben. Er wird am Samstag veröffentlicht und liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Auch «Der Spiegel» berichtet darüber.

Mit einer «ökologisierten konventionellen Landwirtschaft» kann demnach die deutsche Bevölkerung ernährt werden, wenn die Bürger deutlich weniger Fleisch äßen und nur noch halb so viele Lebensmittel im Müll landeten. Obst und Gemüse kämen noch zur Hälfte aus dem Ausland, Agrarexporte aus Deutschland werden jedoch kritisch gesehen.
«"Bio" befindet sich immer noch in der Nische und wird mittelfristig alleine die gravierenden Probleme nicht lösen können», heißt es in der Studie. «Von entscheidender Bedeutung ist daher, die konventionelle Landwirtschaft sukzessive ökologischer auszurichten.»