Gemüseanbau im Nordosten ist 2016 vielfältiger geworden - Spiegel Landtechnik GmbH

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Gemüseanbau im Nordosten ist 2016 vielfältiger geworden

Erschienen am 19.02.2017
Schwerin (dpa/mv) - Der Landkreis Ludwigslust-Parchim ist der «Gemüsegarten» Mecklenburg-Vorpommerns. Fast drei Viertel (72,6
Prozent) der gewerblichen Gemüseanbaufläche im Freiland liegen im Südwesten des Landes, wie das Statistische Amt in Schwerin am Donnerstag mitteilte. Landesweit wuchs Gemüse demnach im Jahr 2016 auf 1709 Hektar. Das waren gut fünf Prozent mehr als 2015, aber weniger als im Schnitt der Vorjahre.

Dafür vergrößerte sich die Gemüse-Vielfalt: Die größten Anteile hatten Brokkoli und Romanasalat mit jeweils mehr als 300 Hektar, Spargel mit 219 Hektar, gefolgt von Rosenkohl, Chicorée und Eissalat sowie Möhren und Karotten mit jeweils über 100 Hektar Anbaufläche.
Auf kleinen Flächen wuchsen Speisekürbisse, Zucchini und Dicke Bohnen, Mangold und Auberginen sowie Steckrüben, Knollenfenchel, Pastinaken und Petersilienwurzeln. Auf den 16,4 Hektar unter Glas und Folie wurden größtenteils Tomaten angebaut, gefolgt von Feldsalat und Salatgurken.  

Insgesamt bauten im Vorjahr im Land 68 Betriebe Gemüse an, darunter
30 in Gewächshäusern oder unter begehbaren Abdeckungen. 28 Betriebe - sieben mehr als 2015 - wirtschafteten ökologisch auf 256 Hektar beziehungsweise 15 Prozent der Freilandfläche.