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Bauernverband lehnt Wasserentnahmegebühr ab

Erschienen am 23.12.2018
Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck wehrt sich gegen die mögliche Einführung einer Wasserentnahmegebühr für Grund- und Oberflächenwasser in Mecklenburg-Vorpommern. «Man kann nicht auf der einen Seite strategische Investitionen fordern und zeitgleich innovative Landwirte für ihr Engagement bestrafen», sagte Kurreck am Dienstag. Er reagierte damit auf Aussagen von Agrarminister Till Backhaus (SPD), der am Montag in Schwerin solche Gebühren ins Gespräch gebracht hatte.

Nach Angaben Kurrecks werden Beregnungsanlagen über das Argarinvestitionsförderungsprogramm gefördert. «Wenn die Landwirte jetzt das Wasser für die Beregnung bezahlen sollen, ist das, als wenn ich jemanden zu einer Party einlade und ihm am Ende eine Rechnung präsentiere», monierte der Bauernpräsident.

Gerade im Frühsommer gibt es nach seinen Worten oft längere Trockenheitsperioden, unter denen vor allem Kartoffeln, Zuckerrüben und Getreide leiden. Die gezielte Bewässerung würde die Erträge fördern. Laut Kurreck greifen die Landwirte dabei auf Oberflächenwasser zurück.