Bauernverband: Hundekot auf Feldern sorgt für Hygiene-Probleme - Spiegel Landtechnik GmbH

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Bauernverband: Hundekot auf Feldern sorgt für Hygiene-Probleme

Erschienen am 29.04.2017
Friedrichsdorf (dpa/lhe) - Landwirte in Hessen ärgern sich über Hundehaufen auf ihren Feldern. Viele Hundehalter ließen ihre Tiere über Äcker und Wiesen streifen und ihr Geschäft verrichten, obwohl dort Futter und Lebensmittel wie Gemüse, Beerenobst oder Kartoffeln angebaut würden. «Das Problem besteht seit Jahren. Es wird einfach nicht besser. Das Verhalten vieler Hundehalter ist inakzeptabel», ärgert sich der Sprecher des Hessischen Bauernverbands, Bernd Weber, in Friedrichsdorf. «Auf den Feldern werden schließlich Lebensmittel produziert. Es ist doch nicht zuviel verlangt, den Haufen, wie überall sonst auch, mit einem Tütchen zu entsorgen.»

Die tierischen Tretminen stellen ein Hygiene-Problem dar, wie die Landwirte betonen. Futter- und Lebensmittel würden verunreinigt. Der Kot enthalte Keime, die Obst und Gemüse belasten könnten. Sorgen bereiten den Landwirten auch gefährliche Krankheitserreger, die durch Hundekot auf Heu oder Silage zu den Hoftieren gelangen könnten. Beim Mähen von Wiesen bleibe der Kot zwischen den Halmen hängen. Das könne für das Vieh gefährlich werden, weil manche Hunde von einem Parasiten befallen seien.

Die Bauern appellieren an die Hundehalter, insbesondere in der Erntezeit ihre Tiere anzuleinen und deren Hinterlassenschaften auch im ländlichen Raum nicht einfach liegen zu lassen.