Bauern können mit rund 13,3 Millionen Euro Dürre-Hilfen rechnen - Spiegel Landtechnik GmbH

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Bauern können mit rund 13,3 Millionen Euro Dürre-Hilfen rechnen

Erschienen am 06.12.2018
Monatelang blieb es in diesem Jahr in weiten Teilen Deutschlands trocken. Auch etlichen Thüringer Bauern machte der fehlende Niederschlag zu schaffen. Die meisten existenzbedrohten Betriebe sollen bis Ende des Jahres Geld bekommen.

Staatliche Dürre-Hilfen für existenzbedrohte Bauern sollen in Thüringen größtenteils bis zum Ende des Jahres ausgezahlt werden. Das hat Landes-Agrarministerin Birgit Keller (Linke) am Dienstag in Erfurt bei einer Jahresabschlussveranstaltung des Thüringer Bauernverbands angekündigt. Insgesamt sollen 13,34 Millionen Euro fließen, die zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land finanziert werden, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Eine über Monate anhaltende Trockenheit in Teilen Deutschlands hatte in diesem Jahr auch etliche Thüringer Agrar-Produzenten in Not gebracht. Viele Landwirte beklagten Ernteausfälle, bei Tierhaltern wurde das Futter knapp, mancherorts waren Weideflächen kaum mehr nutzbar. Wegen der Futterengpässe hatte das Thüringer Umweltministerium Schaf- und Ziegenbesitzern im Sommer erlaubt, ihre Tiere auf ökologischen Vorrangflächen weiden zu lassen. Auch beim Getreide klagten einige Bauern über schlechte Ernten.

Nach Angaben des Agrarministeriums wurden im Freistaat bis zum Ablauf der Frist Anfang November 182 Anträge auf Dürrehilfe gestellt - mit einer Schadenshöhe von rund 30,7 Millionen Euro. Von den entstandenen Schäden kann nach einer Bund-Länder-Vereinbarung maximal die Hälfte übernommen werden, hieß es vom Agrarministerium.