Agravis Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen - Spiegel Landtechnik GmbH

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Agravis Raiffeisen AG: Chancen des nachhaltigen Wachstums nutzen

Erschienen am 20.05.2017
Die AGRAVIS Raiffeisen AG hält trotz des herausfordernden Marktumfeldes an ihrem Kurs des nachhaltigen Wachstums fest. "Wir werden uns als nationaler Agrarhändler positionieren und mit Hilfe des genossenschaftlichen Verbundes auch außerhalb unseres Kernarbeitsgebietes wachsen", kündigte der Vorstandsvorsitzende Andreas Rickmers während der Hauptversammlung 2017 an.

Rund 900 Aktionäre und Gäste haben sich dazu in Alpen/Niederrhein getroffen, wo die AGRAVIS-Konzerngesellschaft Technik Center Alpen GmbH Gastgeber dieser Großveranstaltung war.

Schwerpunkt der AGRAVIS-Aktivitäten bleibt RickmersŽ Worten zufolge der deutsche Markt. Zugleich werde aber auch die gezielte Internationalisierung des Geschäfts weiter konsequent vorangetrieben
- "alleine, aber auch im erfolgreichen Verbund mit unseren dänischen Partnern, der DAVA", wie der AGRAVIS-Chef meinte.

Die AGRAVIS habe schon im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 bewiesen, dass sie auch in schwierigen Zeiten in der Lage sei, unternehmerische und strategische Akzente zu setzen - durch beachtliche Investitionen in regionale Standorte, durch erfolgreiche Kooperationen, gute Akquisitionen, kluge Allianzen und den zielgerichteten Ausbau der Internationalität. Trotzdem gingen Umsatz (auf 6,2 Mrd. Euro) und Ergebnis vor Steuern (auf 41,6 Mio. Euro) vorwiegend aufgrund niedriger Preise und eines geringeren Exports beim Getreide zurück.

Zugleich gelang es der AGRAVIS jedoch, die Eigenkapitaldecke weiter zu stärken und auf ein Volumen von 567 Mio. Euro auszubauen.
Rickmers: "Darauf können wir stolz sein. Mit einer Eigenkapitalquote von 31,3 Prozent ist damit eines der proklamierten Unternehmensziele in 2016 erreicht worden. Eine Eigenkapitalquote über 30 Prozent ist keineswegs Standard in unserer Branche."

Das Marktumfeld werde auch in 2017 anspruchsvoll bleiben, warnte er zugleich vor zu hohen Erwartungen. "Das Geschäft wird auch weiterhin durch harten Wettbewerb und niedrige Preise geprägt sein.
Wir erwarten daher für dieses Jahr einen Umsatz und ein Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres". Die Investitionen sollen mit
63 Mio. Euro hoch bleiben und erneut deutlich über den Abschreibungen liegen. Die Eigenkapitalquote wolle die AGRAVIS auch im Jahr 2017 ausbauen.

Nach den ersten vier Monaten zeige sich, dass es richtig war, von einem abermals schwierigen Jahr für die Landwirtschaft auszugehen, sagte Andreas Rickmers während der Hauptversammlung. Eine etwas bessere Stimmung und Investitionsneigung in der Branche seien aber spürbar. "2018 rechnen wir mit einer Belebung des Marktes", blickte Rickmers optimistisch nach vorn.